Europacup-Rennen in der Lenzerheide fest in österreichischer Hand

Am vergangenen Wochenende traf sich die europäische Elite der alpinen Snowboarderinnen und Snowboarder in der Lenzerheide. Anlässlich der Audi Snowboard Series fanden am 8. und 9. Februar 2020 auf der Crappa Grossa zwei Europacup- sowie zwei Open-Rennen statt.

Lenzerheide hat sich im Europacup-Kalender der alpinen Snowboarderinnen und Snowboarder längst einen festen Platz gesichert. Die beiden Rennen in den Bündner Bergen fanden in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt. Da am vergangenen Wochenende kein Weltcup-Rennen auf dem Programm stand, war die Besetzung des Teilnehmerfelds in der Lenzerheide umso stärker und namhafter. Athletinnen und Athleten aus 13 Nationen standen bei den beiden Europacup-Rennen am Start. Sowohl aus sportlicher als auch aus organisatorischer Sicht war das Renn-Wochenende auf einem sehr hohen Niveau.

Österreichische Dominanz bei den Männern

Bei strahlendem Sonnenschein und toppräpariertem Kurs trafen sich die Athletinnen und Athleten am Samstagmorgen auf der Piste Crappa Grossa, direkt oberhalb der Mittelstation Scharmoin gelegen, zur Streckenbesichtigung. Anschliessend wurden in den Duellen um jede Hundertstel gekämpft, was den Zuschauerinnen und Zuschauern einiges an Spektakel bot.

Bei den Männern dominierten die österreichischen Athleten ganz klar. Sowohl das grosse als auch das kleine Finale war fest in österreichischer Hand. Den 1. Platz sicherte sich schlussendlich Sebastian Kislinger vor Alexander Payer. Im kleinen Finale setzte sich Arvid Auner gegen Fabian Obmann durch. Als bester Schweizer klassierte sich Sebastian Schüler auf dem 14. Platz.

Auch bei den Frauen jubelten am Samstag zwei Österreicherinnen. Im grossen Finale gewann Sabine Schöffmann das Rennen vor ihrer Landsfrau Daniela Ulbing. Im kleinen Finale unterliegt die Schweizerin Julie Zogg leider Tsubaki Miki aus Japan und muss bei der Rangverkündigung knapp neben dem Podest Platz nehmen.

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Österreicher doppeln am Sonntag nach

Auch am Sonntag durfte sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen ein Österreicher beziehungsweise eine Österreicherin zuoberst auf das Podest steigen.

Alexander Payer gewann das Rennen vor dem Japaner Shinnosuke Kamino. Arvid Auner, der am Vortag das kleine Finale noch gewinnen konnte, wurde am Sonntag vom Deutschen Elias Huber auf den undankbaren 4. Platz verwiesen.

Bei den Frauen gewann Daniela Ulbing vor der Japanerin Tsubaki Miki. Mit Jessica Keiser stand am Sonntag erneut eine Schweizerin im kleinen Finale. Doch auch sie verpasste das Podest leider knapp. Sie musste sich der Vortagessiegerin, Sabine Schöffmann aus Österreich, geschlagen geben.

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Open- und Kids-Rennen am Samstag und Sonntag

Neben den Europacup-Rennen stand die Rennstrecke jeweils am Samstag sowie auch am Sonntag allen interessierten Snowboarderinnen und Snowboardern offen. Im Open- und Kids-Rennen konnten Breitensportlerinnen und Breitensportler sowie junge Athletinnen und Athleten die Chance nutzen, um Erfahrungen auf einer Top-Piste zu sammeln.

Swiss-Ski bedankt sich bei dem lokalen Organisationskomitee, den Sponsoren, den Bergbahnen sowie bei den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, ohne die ein solcher Event nicht möglich wäre.

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Weiter geht’s am Flumserberg

Am kommenden Wochenende geht es weiter mit einem Snowboardcross am Flumserberg. Das nächste Slalom-Rennen findet am 21. und 22. März 2020 in Davos auf dem Rinerhorn statt. Dabei werden die Schweizermeisterinnen und Schweizermeister im Parallel-Riesenslalom sowie im Parallel-Slalom gekürt. Zudem ist es der letzte Stopp der Europacup-Fahrerinnen und -Fahrer und somit das grosse Tourfinale der alpinen Snowboarderinnen und Snowboarder.

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